Tipp – Wie schleife ich meine Küchenmesser am besten?

Ein gutes Werkzeug erleichtert die Arbeit sehr, das gilt besonders für unsere Küchenmesser. Doch auch das beste Messer wird irgendwann stumpf, wenn es nicht regelmäßig geschärft und abgezogen wird.

Doch wie und mit welchem Gerät kannst du deine Messer selbst wieder scharf bekommen?

Für das Schärfen gibt es die unterschiedlichsten Gerätschaften, sei es ein Wetzstahl, einen Durchziehgerät, einen Schleifstein oder die Schleifmaschine.


Wetzstahl & Durchziehgerät.

Grundsätzlich sind Wetzstähle und Durchziehgeräte eher in der Kategorie Abziehgeräte einzuordnen, denn diese sind eigentlich dafür gedacht die Grundschärfe des Messers aufzufrischen damit diese länger hält, ab einem gewissen Punkt hilft das jedoch nicht mehr weiter. Also wird wieder ein Grundschliff nötig. Du kannst das recht einfach daran merken, dass nach dem Abziehen auf dem Stahl/Durchziehgerät, die Schärfe nur für ein paar Schnitte hält. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Grundschliff einfach zu sehr verbraucht ist.

Schleifsteine.

Schleifsteine, ermöglichen dir den kompletten Schliff selber zu machen und sind durch die mechanische Ausführung und die Kühlflüssigkeit (Wasser oder Öl) besonders schonend zur Klinge.

Es gibt Wassersteine und Ölsteine, diese sind wiederum als Synthetische- oder Natursteine zu haben und von grob bis fein. Auch unterscheidet man zwischen hartgebundenen und weichgebundenen Schleifsteinen.

Die Schleifmaschine.

Schleifmaschinen für den Hausgebrauch schleifen meist trocken, dies birgt die Gefahr die Klinge zu heiß werden zu lassen, das wirkt sich auf die Härte des Stahls aus und verändert negativ dessen Struktur.

 


Meine Empfehlung:

Für das Schleifen deiner Messer gibt es meiner Meinung nach zwei empfehlenswerte Möglichkeiten:
– Entweder du bringst deine Messer in einer gute Schleifwerkstatt deines Vertrauens.
– Oder du schleifst selber mit dem entsprechenden Werkzeug.


Selber schleifen am besten mit Schleifsteinen.

Um Messer wieder richtig scharf zu bekommen eignen sich am besten Schleifsteine, diese ermöglichen dir den kompletten Schliff selber zu machen und sind durch die mechanische Ausführung und die Kühlflüssigkeit (Wasser oder Öl) besonders schonend zur Klinge.

Wie bereits erwähnt bietet sich die Wahl zwischen Wassersteinen und Ölsteinen, diese sind wiederum als Synthetische- oder Natursteine zu haben und von grob bis fein. Auch unterscheidet man zwischen hartgebundenen und weichgebundenen Schleifsteinen.

Ich selbst bin ein Freund von Wassersteinen, denn Wasser ist immer da, es muss nicht erst gekauft und dann wieder entsorgt werden.

Wie viele Steine und wie grob/fein sollen diese sein.

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen brauchst du mindestens zwei unterschiedliche Körnungen, am besten eine mittlere, sprich 800er oder 1000er, für den Grundschliff, und eine feinere, also einen 3000er bis 8000er, für den Feinabzug deiner Messer. Eine grobe Körnung (200er bis 600er) brauchst du in der Regel nicht, denn du schleifst am besten deine Messer in regelmäßigen Abständen so, dass diese gar nicht erst so Stumpf werden, dass eine grobe Körnung benötigt wird.


Die Regel lautet:
Je stumpfer die Schneide desto gröber die Anfangskörnung, je hochwertiger der Stahl desto feiner sollte die Endkörnung sein.


Der Schleifstein sollte auch eine gewisse Größe haben um damit effektiv und sicher arbeiten zu können ( 200×50 mm oder grösser).

Meine besten Erfahrungen habe ich mit dem schleifen auf Wassersteinen gemacht, das schleifen ist unkompliziert, effektiv und schont die Klinge. Die Anschaffungskosten sind überschaubar, da ein Schleifstein sehr langlebig ist, und ich kann meine Messer schärfen wann ich will und wie ich es gerne haben möchte, ohne diese abgeben zu müssen.


Gerne zeige ich dir in meinem Schleifkurs wie du einfach und schnell deine Küchenmesser selber schleifen kannst.


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